(Anm. zum Titel: ein MMORPG = Massive Multiplayer Online Role Playing Game - also sowas wie World of Warcraft)
Meine bessere Hälfte spielt aktuell die ganze Zeit Witcher 3. Ihr gefällt es tierisch, ich kann mich damit irgendwie nicht anfreunden.
Gründe:
die Welt ist so "eng". Kaum freie Flächen oder einfach nur Wälder, in denen man sich verlaufen könnte, sondern irgendwie ist alles so nah wie bei einem MMO zusammengepackt. Darüber könnte ich jedoch noch hinwegsehen, wenn da nicht der zweite Punkt wäre...
Mir gefällt es nicht, dass der Charakter schon "as is" hingestellt wird und man nur kaum seine eigenen Spielpräferenzien umsetzen kann. Okay, dass man als Witcher kein Archer werden kann ist nunmal Storymäßig so festgelegt, aber ich finde man sollte doch wenigstens irgendwie etwas anderes als "das was man schon hat wird halt stärker" machen können. Dies ist irgendwie genauso wie die Vorauswahl einer Klasse - nur das es in diesem Spiel eben nur eine Klasse gibt - und man in dieser schon auf einem (gefühlt) hohen Level startet.
Mir ist bewusst, dass Witcher ein JRPG ist und damit nicht viel mit WRPGs wie Skyrim zu tun hat, aber man kann auch einen Charakter in einem JRPG sehr gut seinen Spielvorlieben anpassen (siehe FinalFantasy X)
Ausserdem wird viel zu viel Wert auf das Level gelegt... Schön groß hervorgehoben, direkt dem Spieler übermittelnd "nein der ist zu hoch, da hast du keine Chance"... auch dies fühlt sich wie bei einem MMO an.
Es kann natürlich auch sein, dass ich es einfach, aufgrund der kurzen Spieldauer, falsch einschätze. Darum die Frage: wird dies besser, oder bleibt es so? Bzw. wie ist eure Meinung?
PS: für alle die nicht den Unterschied zw. JRPGs und WRPGs kennen, empfehle ich dieses Video (und die anderen zwei Teile davon):